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Das Zerstörungswerk der Stadt Köln
Heute, am 22.2.2006, wurden im
Barmer Viertel in Köln-Deutz zwei viele Jahrzehnte alte Eiben
gefällt. Eiben stehen nicht nur unter Naturschutz, sondern sind
sogar in der roten Liste bedrohter Arten aufgeführt. Die Fällung
war aber dennoch nicht illegal, nach Mitteilung der
herbeigerufnen Polizei lag eine Ausnahmegenehmigung zum Fällen
der Bäume vor.
Dies Ereignis zeigt aber einmal
mehr, wie die Stadt Köln ohne jede Rücksicht auf öffentliche
Belange, ohne Rücksicht auf den Naturschutz, ohne Sinn und
Verstand an einer von vornherein verfehlten Planung festhält.
Die 381 Wohnungen, wo noch vor kurzem fast 1000 Menschen gelebt
haben, sollen um jeden Preis platt gemacht und zerstört werden.
Naturschutz spielt keine Rolle, der wird genauso ausgehebelt wie
der Denkmalschutz - viele der Häuser, die abgerissen werden
sollen, standen unter Denkmalschutz. 65 Millionen hat die Stadt
für die Häuser bezahlt, die sie jetzt zerstören will. Mit Zinsen
und Abbruchkosten addiert sich das auf 100 Millionen Euro, die
die Stadt Köln sinnlos vernichten will. Hinzurechnen muss man
die möglichen Mieteinnahmen, die bei einem Abriss entfallen.
Selbst im Detail noch schmeißt
die Stadt Köln das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster.
Eibenholz ist wegen des langsamen Wuchses dieser Bäume und weil
Eiben geschützt sind, als Furnierholz sehr selten und sehr
teuer. Die Baumstämme stellten ohne weiteres einen Wert von
mehreren 1000 Euro dar. Statt sie aber wenigstens noch als
Furnier zu nutzen, wurde das wertvolle Holz zerschreddert!
Es wäre auch gut möglich
gewesen, die Bäume umzupflanzen! Stattdessen wurden die Bäume
genauso sinnlos vernichtet, wie die Stadt das mit den Häusern
vorhat.
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Wir rufen alle auf, denen am
Naturschutz gelegen ist, gegen das Verhalten der Stadt zu
protestieren!
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Wir rufen alle auf, denen am
Denkmalschutz gelegen ist, gegen das Verhalten der Stadt zu
protestieren!
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Wir rufen alle Kölner
Bürgerinnen und Bürger auf, sich für die Erhaltung des Barmer
Viertels einzusetzen!
Es ist höchste Zeit für eine
andere Stadtspitze!






"Im Interesse der Erhaltung der Barmer Siedlung sollten diese
Bilder soweit wie irgend möglich verbreitet werden. Daher ist
Weitergabe der Fotos ausdrücklich erlaubt und erwünscht!
Zwei Einschränkungen dazu sind allerdings notwendig:
- Es gibt Internet-Provider und Mailservices, die Rechte an den
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